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Angy

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1

Sonntag, 15. März 2015, 23:23

Hühner-Fragen...

Eine Freundin von mir hat 3 Hühnchen aus einem Mast-Stall bekommen, um ihnen ein schönes Leben zu schenken (Endplatz ist vorhanden). Die Kleinen sind jetzt ca. 17 Tage jung, Federn sind nicht komplett vorhanden. Momentan leben sie bei ihr in der Wohnung, teils mit Wärmelampe, haben ein Sandbad, Futter und Wasser, wohnen momentan in einem Käfig bzw. wenn sie zuhause ist, in einem Gehege... laut google ist das Geschlecht erst mit 4-6 Wochen bestimmbar.
In einer Hühner-Gruppe auf fb wurde ihr wohl gesagt, dass Masthühnchen eine Lebenserwartung von nur ca. 4 Monaten haben....und sie nicht für ein artgerechtes Leben gezüchtet wurden...man sollte sie -wenn- schlachten anstatt einschläfern. Hm, das klingt für mich komisch, aber ich kenne mich damit leider auch nicht aus.
Ab wann können sie in einen Stall und dann langsam nach draußen auf die Wiese?
Sie kebbeln sich wohl auch mal öfter untereinander, sind aber dem Menschen gegenüber total zutraulich.
Kann hier jemand was dazu sagen oder kennt gute Seiten über Hühner? Danke schon mal.

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2

Sonntag, 15. März 2015, 23:33

Kenn mich damit auch nicht so aus. Geschlecht kann man schon eher bestimmen denke ich.

http://www.huehnerforum.ch/kueken_aufzuc…bestimmung.html

Sie werden zwar nicht so alt, können aber durchaus älter als vier monate werden.

Wärmelampe brauchen sie wohl nicht mehr.

Angy

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3

Montag, 16. März 2015, 14:57

Danke, ich gebe das mal so weiter.

Angy

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4

Dienstag, 17. März 2015, 22:08

Wer hat hier nochmal die Pullis für die Hühner gestrickt? Hier war doch mal ne Aktion für gerettete Hühner, die teilweise auch keine Federn hatten...

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5

Dienstag, 17. März 2015, 22:12

Es würden auch einfache Pullis aus fleece decken genäht.

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Wolke 24

Tierschutz

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7

Mittwoch, 18. März 2015, 13:46

Hallo ch kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Masthühnchen länger leben können wenn sie kein Mastfutter bekommen. Wenn du einen Außenstall mit Schutzhütte machen willst, solltest du es mit Dach machen, falls die nächste Vogelgrippe kommen sollte.

Der Zaun und die Hütte sollten auf jeden Fall sicher gegen Füchse und Marder sein. Schau mal hier die Seite ist sehr gut

http://www.huehner-haltung.de/

https://vebu.de/themen/tiere-a-ethik/tie…und-nutztierenq

Ich könnte die Tiere nicht schlachten, warum sollst du das auch machen. Mit guter Fütterun ohne Mastfutter werden sie bestimmt älter.
Solange es Menschen gibt die denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken(Noah)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolke 24« (18. März 2015, 16:24)


Angy

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8

Mittwoch, 18. März 2015, 17:37

Danke euch :knuddel: ...leider komme ich auf den Pulli-LInk nicht drauf, vllt. liegt´s am PC, der mal wieder nicht so will. Ich gebe die Infos gerne weiter.

Woodstock

mit Ville im Herzen

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9

Samstag, 21. März 2015, 21:26

Hallo ch kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Masthühnchen länger leben können wenn sie kein Mastfutter bekommen.


Kann ich so unterschreiben. Wir hatten mal "Masthühnchen" als Küken übernommen und diese wurden unterscheidlich alt, mindestens aber 1 Jahr alt (das waren die, die dann so unter ihrem Körperbau litten, dass sie "erlöst" wurden :( ) (andere von ihnen leben auch heute noch und sind fit!). Sie mussten während ihres Wachstums sehr energiearm gefüttert werden.

Angy

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10

Sonntag, 22. März 2015, 12:21

Das hört sich doch hoffnungsvoll an :)

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Beiträge: 81

11

Sonntag, 29. März 2015, 19:57

Unsere Ammie und Joshua waren auch Masthähnchen. Sie wurden 1,5 Jahre alt und hatten dann 12 und 14 kg. Ammie konnte Eier legen und Joshua komische Geräusche machen, die entfernt an ein Krähen erinnerten.
Eine unserer Legehennen hatte sich gegen ihre Gene gewandt und wollte brüten. Sie adoptierte die beiden sofort. Es sah sehr lustig aus als sie schon nach einigen Wochen nicht mehr unter ihren Flügel passten.

Das mit dem langsam füttern geht wohl nur, wenn sie nicht mit langsam wachsenden Hühnern zusammenleben. Die Beiden hatten ständig Hunger und rannten die 2 kg Hühner auf dem Weg zum Futter einfach um. Sie nutzten die 500 qm ebenso wie andere Hühner und integrierten sich ganz normal in die Gruppe. Sie bekamen nie Mastfutter aber Hungern konnten wir sie auch nicht lassen.
Sie haben unglaublich empfindliche Haut. Joshua kam eines Tages mit einer 10 cm Risswunde abends in den Stall.
Das konnte genäht werden. Aber sie waren unglaublich empfindlich beim kleinsten Kratzer oder geringgradisten Nasenausfluss musste man bei ihnen sofort AB einsetzen.
Bei Ammie merkte man nach einem Jahr, dass sie nicht mehr so weit laufen konnte und schnell aus der Puste war.
Uns war klar das Ammie nicht uralt werden würde. Als sie starb hat sich Joshua so erschreckt das er auch ... Eines Morgens lagen sie beide tot nebeneinander im Stall.
Ich hab allerdings auch schon von welchen gehört die einige Jahre alt wurden.


Die Geschlechter kann man bei Hühnern nur schwer bestimmten. Manche Rassen haben geschlechtertypischen Farbcode. Aber die Masthybriden sind normalerweise reinweiß.
Sie haben als Küken 2 Zeiträume in denen sie Scheinkämpfe ausführen. Das ist normal. Auch wenn ihre Körper gigantisch werden, sind sie im Geist so weit wie gleichaltrige Küken.

Nach den Eisheiligen können sie nach draußen. In einem nicht zu zugigen Stall mit Wärmelampe vielleicht auch vorher. Das Gefieder bildet sich bei Küken erst aus. Im Haus ist es warm genug. Dafür brauchen sie keine Pullover.
Man muss nur darauf achten, das sie sich aus Stress nicht gegenseitig anpicken. Viel Platz und ein Sandbad sind ein gutes Mittel gegen Stress.